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01.03.2007

Das zukünftige Wahrzeichen Hamburgs erhält eine spektakuläre Glasfassade /

Gewölbte Glasscheiben mit einzigartigen Effekten /

Fassadenkunst made in Germany:
Gartner baut Fassade für Elbphilharmonie


GUNDELFINGEN, 1. MÄRZ 2007. Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen wird mit einer spektakulären Glasfassade eingekleidet. Die Glasscheiben sind bis zu 5 Meter hoch und nach innen oder außen gewölbt. Gefertigt wird die 21.500 Quadratmeter große Glasfassade von der Josef Gartner GmbH in Gundelfingen an der Donau. Gestern hat die Hamburgische Bürgerschaft dem Vertrag zwischen der Stadt und dem Investoren-Konsortium IQ2 für das neue Wahrzeichen der Hansestadt zugestimmt. Gartner ist einer der international führenden Fassadenbauer und beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter. In Hamburg montiert Gartner gerade die Fassade für die neue Shopping Plaza Halle am Flughafen.

"Die Glasfassade der Elbphilharmonie steht für Ingenieurkunst made in Germany, denn multifunktionale Isoliergläser mit einer Wölbung entlang nur einer Glaskante sind weltweit einzigartig. Bei den nach außen gewölbten Scheiben können Nutzer der Elbphilharmonie später fast senkrecht nach unten sehen. Vor allem die Bedruckung erzeugt besondere Effekte. Nach der Planungsphase beginnen wir im Juli 2008 mit der Fertigung der hochwertigen Fassade in unserem Werk im bayerischen Gundelfingen und voraussichtlich ab Januar 2009 mit der Montage," erklärte Klaus Lother, Geschäftsführer der Josef Gartner GmbH.

Für die Elbphilharmonie wird der Kaispeicher A, ein Kakaospeicher im Hamburger Hafen, entkernt. Entworfen wurde die Elbphilharmonie von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Gartner wird die Hauptfassade des Neubaus fertigen. Auf der 37 Meter hohen Ebene des existierenden Kaispeichers befindet sich eine öffentlich zugängliche Plaza, von der aus Besucher in die Philharmonie, ein Hotel und Luxuswohnungen gelangen. Für die Plaza fertigt Gartner auch Windschotte aus bis zu 6 Meter hohen s-förmig gebogenen Scheiben aus Einfachglas, die teilweise drehbar sind. Sie sollen die Besucher auf der offenen Aussichtsfläche vor Wind schützen.

Die Hauptfassade wird in Isolierglas ausgeführt und umfasst rund 650 sphärisch gebogene Glaselemente. Einzigartig sind die konvex und konkav gewölbten Gläser an der Scheibenkante. Die Scheiben aus eisenoxydarmen Glas, eine gehobene Qualität mit besonders klarer Durchsicht, sind bis zu 5 Meter hoch und 2,30 Meter breit. Die Scheiben werden mit rund 500 unterschiedlichen Dekore bedruckt. Die Gläser zeichnen sich durch eine spezielle Schicht für den Sonnen- und Wärmeschutz aus sowie einen niedrigen g-Wert und eine hohe Lichttransmission. Am Übergang der Fassade zum wellenförmigen Dach der Elbphilharmonie hat jede Scheibe ein anderes Format.

"Die spektakuläre Fassade der Elbphilharmonie mit ihren gewölbten Scheiben ist eine technische Herausforderung. In Tokio haben wir vor drei Jahren bereits das Modehaus Prada mit einer Glasfassade aus gewölbten Scheiben eingekleidet, das ebenfalls von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Im noblen Einkaufsviertel Aoyama macht die markante Fassade das Branding von Prada sichtbar. Bei der Elbphilharmonie werden wir erneut technische Maßstäbe setzen, da die vielfach beschichteten Scheiben stärker und vor allem selbst an den Rändern gewölbt sind," so Klaus Lother.

Nähere Informationen:
Klaus Lother, Geschäftsführer,
Josef Gartner GmbH, Gartnerstr. 20, 89423 Gundelfingen,
Tel.: 0 90 73/84-0, Fax: 0 90 73/84-21 00

Dr. Jochen Mignat, Dr. Mignat PR, Am Hexenpfad 11,
63450 Hanau, Tel. 0 61 81/507 91- 0, Fax: 0 61 81/507 91- 11
pr@mignat.de

www.elbphilharmonie.de

Pressefotos der Glasfassade können angefordert werden bei:
Karl-Olaf Petters, Sprecher der ReGe Hamburg, Tel. 040-380 880 72
karlolaf.petters@rege-hamburg.de


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