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04.06.2008

170 Meter hoher Wolkenkratzer mit Natursteinfassade und großer Fassadenvielfalt /

Opernturm erhält vierzig unterschiedliche Fassadentypen

FRANKFURT, 4. JUNI 2008. Mit 40 unterschiedlichen Fassadentypen bietet der Opernturm eine ungewöhnlich große Fassadenvielfalt. Dazu zählen beispielsweise Element-, Pfosten-Riegel-, Metallglas- oder Lochfensterfassaden, die von der Josef Gartner GmbH im bayerischen Gundelfingen gefertigt werden. Insgesamt fertigt Deutschlands größter Fassadenbauer für den Opernturm Fassaden mit einer Fläche von 55.000 Quadratmetern.

Im Januar 2007 begann der Bau des Opernturms an der Stelle des ehemaligen Zürich-Hochhauses am Rande des Westends. Ende 2009 soll der Wolkenkratzer, der von Prof. Christoph Mäckler aus Frankfurt entworfen wurde, fertig sein. Bauherr ist die internationale Projektentwicklungsgesellschaft Tishman Speyer, die in Frankfurt bereits den Messeturm gebaut hat, der ebenfalls eine Fassade von Gartner erhielt.

Der Opernturm erhält zur Straße eine siebengeschossige Blockrandbebauung mit Plaza und Torhaus. Im Erdgeschoss mit einer zweigeschossigen Arkade werden Geschäfte und Gastronomie untergebracht. Die gesamte vermietbare Fläche des Komplexes beträgt 72.500 m
2.

Die Fassadenfläche des Hochhauses beträgt 38.000 m
2, die Fassadenfläche der Flachbauten 11.600 m2. Die vorwiegend eingesetzte Sonnenschutzverglasung sunguard 51/26 hat eine Gesamtfläche von circa 17.500 m2. Die Fenster erfüllen hohe Schallschutzanforderungen bis zu 45 db. Weiterhin hat Gartner circa 60 verschiedene Türanlagen gefertigt.

Die Regelfassade des Hochhauses besteht vom 7. bis zum 39. Obergeschoss aus drei verschiedenen Typen von Elementen, die im Werk zusammengebaut werden. Auf Typ 1 und Typ 2 sowie die Steinlisenen wird im Werk eine Naturstein-verkleidung aus Kalkstein aufgebracht. Die 950 Elemente des Typ 1 sind 2.200 x 3.625 mm groß, die 660 Elemente des Typ 2 sind 2.700 x 3.625 mm groß. Die 375 im Werk zusammengebauten Elemente des Typ 3 in den Rücksprüngen sind 2.000 x 3.625 mm groß und ohne Natursteinverkleidung. Insgesamt beträgt die Größe der elementierten Natursteinverkleidung 9.500 m2 und der Elementfassaden 11.000 m
2. Ab 120 m Gebäudehöhe muss die Fassade vor allem auf der Südseite gegen Radarstrahlung wegen des nahen Frankfurter Flughafens gedämpft werden.

Die Hochhaus-Kopffassade mit einer Fläche von circa 3000 m
2 umfasst auch eine Glaskaltfassade und Geländer aus Einfachverglasungen im 40. und 42. Obergeschoss. Weiterhin gehören dazu verglaste Konferenzbereiche im 41. Obergeschoss mit einer Größe von 300 m2, eine thermisch getrennte Stahl-Pfosten-Riegelfassade im 41. und 42. Obergeschoss als Sonder-Hänge-Tragkonstruktion, dem sogenannten Skygarden, mit großformatigen Festverglasungen und motorisch zu betätigenden Klappflügeln von 900 m2 Größe sowie Verputz, Loggiabrüstungen und Loggia Untersichtverkleidungen.

Der Hochhaussockel besteht auf der schmalen Südseite vom Erdgeschoss bis zum 6. Obergeschoss vorwiegend aus einer konventionellen Natursteinverkleidung aus Kalkstein. Auf dieser Seite befindet sich auch die sehr schlanke Eingangsfassade aus Stahl mit großformatigen Festverglasungen, die wie eine Seilfassade mit Federn vorgespannt ist, sowie Doppeldreh- und Trommeltüranlagen. Die Westseite des Sockels wird im unteren Bereich bis circa 2,35 m Höhe aus Granit gefertigt. Im weiteren Verlauf nach oben folgt wieder eine konventionelle Natursteinverkleidung. Dazwischen befinden sich verschiedene verglaste Aluminium-Lochfenster mit unterschiedlichen Türen und Flügel sowie eine leicht geneigte Aluminium-Lamellenkonstruktion im Technik-geschoss, das sich vom 5. bis zum 6. Obergeschoss erstreckt. Der Fassadenanteil in diesem Bereich beträgt 1.200 m
2.

Um den restlichen Hochhaussockel schließt der als Blockrand bezeichnete Flachbau mit einem Fassadenanteil von circa 7.500 m
2 an. Er umfasst verschiedene verglaste Lochfenster, Arkaden, Metallglasfassaden im Staffelgeschoss, Pfosten-Riegel-Stirnfassaden, eine verglaste Stahl-Eingangsfassade, eine Stahlglasdachkonstruktion, Glasfassaden, Fensterelemente für das Torhaus sowie umlaufende konventionelle Steinverkleidungen aus Granit im Sockelbereich und Kalkstein von circa 6.500 m2.

Nähere Informationen:
Klaus Lother, Geschäftsführer,
Josef Gartner GmbH, Gartnerstr. 20, 89423 Gundelfingen,
Tel.: 0 90 73/84-0, Fax: 0 90 73/84-21 00

Dr. Jochen Mignat, Dr. Mignat PR, Am Hexenpfad 11,
63450 Hanau, Tel. 0 61 81/507 91- 0, Fax: 0 61 81/507 91- 11
pr@mignat.de

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